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Wie lange muss ein perfektes Ei kochen?

Ein leckeres Frühstücksei gehört zu einem ausgiebigen Frühstück am Wochenende dazu. In dieser Hinsicht sind sich die meisten Deutschen einig. Bezüglich des optimalen Härtegrads gehen die Meinungen jedoch auseinander: Während der eine sein Ei noch beinahe flüssig genießt, mag der andere es hart gekocht. Jeder Eierliebhaber kennt aber das Problem, dass das Ei nicht immer so wird, wie er sich das vorgestellt hat. Manchmal ist es zu flüssig, ein anderes Mal wieder zu hart.

Mit der folgenden Anleitung gehören solche Probleme der Vergangenheit an, denn wir verraten Euch, wie Euch garantiert die perfekten Eier gelingen.

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Wie lange muss ein Ei kochen?

Prinzipiell ist das Eierkochen kinderleicht: Bringt Wasser in einem Topf zum Kochen. Achtet darauf, dass der Füllstand hoch genug ist, damit die Eier komplett mit Wasser bedeckt sind. Sobald das Wasser kocht, legt Ihr die Eier vorsichtig hinein. Nun müsst Ihr nur noch die richtige Kochzeit abwarten, die vom gewünschten Härtegrad des Eis abhängt. Es gelten folgende Richtlinien:

Weichgekochtes Ei: drei bis fünf Minuten

Oftmals werden wachsweiche Eier bevorzugt. Das bedeutet, dass das Eiweiß schon fest, das Eigelb aber noch schön flüssig ist. In diesem Fall solltet Ihr das Ei nach fünf bis acht Minuten aus dem Topf nehmen.

Wachsweiches Ei: fünf bis acht Minuten

Bei Euren Eiern darf das Eiweiß noch ein wenig weich sein? Dann lasst sie maximal fünf Minuten im Wasser.

Hartgekochtes Ei: mindestens neun Minuten

Sofern Ihr hartgekochte Eier bevorzugt, programmiert Ihr auf der Eieruhr eine Zeit von mindestens neun Minuten.

Nach der Kochzeit nehmt Ihr die Eier mit einem Löffel aus dem Wasser und schreckt sie mit kaltem Wasser ab. So verhindert Ihr bei weichen Eiern, dass sie durch die Wärme noch weiter garen.

Weitere Tipps für perfekt gekochte Eier

Die perfekte Kochzeit hängt aber noch von weiteren Aspekten ab. So spielt beispielsweise die Ausgangstemperatur eine Rolle: Ein Ei, das aus dem Kühlschrank kommt, braucht länger zum Garen als ein Ei, das bei Zimmertemperatur gelagert wurde. Tipp: Verwendet eine Eieruhr zum Mitkochen und lagert sie genauso wie die Hühnereier. Beim Eierkochen wird die Eieruhr dann mitsamt den Eiern in den Topf gelegt. Auf diese Weise gelingen Euch mit Sicherheit perfekt gegarte Eier, denn die Eieruhr zeigt an, welchen Härtegrad sie aktuell haben, indem sie ihre Farbe ändert oder ein jeweils anderes Lied abspielt.

Zudem ist auch die Größe der Eier wichtig für die Kochzeit. Stellt die Eieruhr bei einem kleinen Ei daher etwas kürzer ein als bei einem großen Ei. Letzteres benötigt mehr Zeit, bis es durchgegart ist. Eine große Erleichterung beim Eierkochen ist auch der Eierkocher. Dieses elektrische Küchengerät bietet Euch die Möglichkeit, den Härtegrad des Eis zu bestimmen und kocht sie dann entsprechend lange. Sobald ein Signalton zu hören ist, sind die Eier fertig.

Für welche Speisen eignen sich Eierkocher noch?

Ein Eierkocher ist nicht nur für Eierliebhaber eine sinnvolle Investition. Viele Eierkocher lassen sich nämlich auch in einen Dampfgarer verwanden und können daher nicht nur zum Kochen von Eiern verwendet werden, sondern etwa auch für Nudeln und Gemüse.

Nudeln

Bei Nudeln verhält es sich ganz ähnlich wie mit Eiern: Es gibt Nudelsorten, die schon nach wenigen Minuten fertig sind, während andere deutlich länger brauchen. Prinzipiell richtet sich die Kochzeit nach der Nudelform: Kleine, dünne Nudeln sind schneller gekocht als große, dicke Nudelformen wie etwa Farfalle. Richtet Euch beim Nudelkochen daher am besten nach den Angaben des Herstellers und probiert zwischendurch immer mal eine Nudel, um herauszufinden, ob sie schon weich genug ist.

Gemüse

Auch Gemüse kann im Eierkocher zubereitet werden. Hier gibt es je nach Gemüsesorte wieder deutliche Unterschiede bei der Kochzeit. Prinzipiell gilt, dass Ihr das Gemüse immer so kurz wie möglich, aber so lange wie nötig kochen solltet. So gelingt es Euch, vitamin- und mineralstoffreiches sowie schmackhaftes Gemüse zuzubereiten.

Suppen

Einige Eierkocher sind wahre Allroundtalente und bieten Euch die Möglichkeit, sogar komplette Suppen oder Eintöpfe darin zu kochen. Je nach Art der Suppe benötigen sie eine unterschiedliche Garzeit. Wenn Ihr beispielsweise eine Nudelsuppe mit Gemüse zubereiten möchtet, solltet Ihr darauf achten, die Zutaten, die nicht so lange zum Kochen brauchen, erst später hinzuzufügen, damit sie nicht zu weich werden.


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